Posted on: 6th Dezember 2009

Hanspeter l

Hanspeter Bäni ist Fernsehjournalist, Dokumentarfilmer, Künstler. Er ist ein sorgfältiger und witziger Chronist des Alltags. Da, wo viele achtlos vorbeigehen, verweilt er, schaut genau hin und dokumentiert mit seiner Videokamera das Aussergewöhnliche im vermeintlich Normalen. Mit dieser Vorgehensweise realisierte er Filme aus dem Warenhaus, dem Hochhaus, dem Altersheim, vom Bahnhof, der Psychiatrie, dem Kinderheim und vielen weiteren Schauplätzen.

In seinen Filmen, für die Bäni schon etliche Medienpreise erhielt, stehen im Mittelpunkt immer Menschen mit ihren Schicksalen. Er ist dabei gleichzeitig Autor und Kameramann und setzt alle Vorteile des Videojournalismus ein. Bäni sagt, er wolle “die Menschen erfassen, wie sie wirklich sind”.

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Posted on: 17th Januar 2012

Ihre erste Begegnung mit Geistern hat Marianne im Kanton Thurgau auf einer Landstrasse, auf der schon etliche Verkehrsteilnehmer tödlich verunfallt sind. In der Dämmerung nimmt sie wolkenartige Umrisse in Gestalt von Menschen wahr. Auch Sepp hat Kontakt zu Wesen aus dem Jenseits und sagt, er könne sie mit eigenen Augen sehen.

Sepp und Marianne sind überzeugt, dass es sich dabei um sogenannte Grauzonengeister handelt, die sich nicht ganz vom irdischen Dasein lösen können und deshalb Hilfe benötigen. Das notwendige Rüstzeug wollen sich die beiden – zusammen mit weiteren Teilnehmern – in der Geisterschule von André H. Corell aneignen.

Reporter Hanspeter Bäni begleitet Lehrer Corell und dessen Schüler an Orte, wo sie mit schlechten Energien und Geistern konfrontiert werden.

Reporter vom 15.01.2012

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Posted on: 22nd November 2011

Ueli Anliker will Aussergewöhnliches erschaffen, das ist seine Triebfeder. Der Solothurner veredelt Autos, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. Zusammen mit seiner thailändischen Frau Duang baute er in unzähligen Stunden einen SLR McLaren 999 um zum teuersten Auto der Welt. Die Karosserie veredelte er mit fünf Kilogramm Gold, Felgen und Innenraum des Flitzers sind mit über 600 Rubinen verziert: Herstellungskosten fünf Millionen Franken, Verkaufspreis zehn Millionen. Damit erhält er das, was er in seiner Kindheit stets vermisst hat: Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Reporter vom 20.11.2011

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Posted on: 1st Juli 2011

Ein Film von Hanspeter Bäni – Sie stehen vor der grossen Weichenstellung in ihrem Leben: die Schüler der Sekundarklasse 4a in Birr/AG. Welche Chancen hat ihnen das Berufsleben zu bieten? Welche Hoffnungen und Ängste treiben sie um? Eine Dokumentation von Hanspeter Bäni über das letzte Schuljahr von Jugendlichen und ihren engagierten aber teilweise überforderten Eltern.

DOK vom 30.06.2011

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DOK vom 30.06.2011

Posted on: 1st Juli 2011

Danielle hat einen Zwang: Immer wieder steht die gelernte Primarlehrerin und angehende Ernährungsberaterin vor den Spiegel, um zu kontrollieren, ob sie zugenommen hat. Die 176 cm grosse Frau ist zwar spindeldu¨rr und stark untergewichtig, empfindet sich selber aber als unförmig und dick. Die 28-Jährige hat wenig Selbstbewusstsein und bezeichnet sich als scheu und langweilig. Das Einzige, wofu¨r sie wiederholt Komplimente bekam: Sie sei gross und schlank. Das war der Auslöser ihrer Essstörung.
Ähnlich erging es Sarah. Die Pflegeassistentin war fru¨her u¨bergewichtig und erntete dafu¨r viel Kritik. Daraufhin ass sie nur noch Gemu¨se und nahm ab, bis sie noch 25 Kilogramm wog. Sarah entging nur dank Zwangsernährung dem Tod. Sterben durch Abnehmen wollte auch Nicole, die seit ihrer Kindheit an Depressionen leidet. «Wenn ich nichts mehr esse, nehme ich ab und verschwinde langsam», sagt sie.

Jede zehnte Frau in der Schweiz leidet an einer Essstörung.
Betroffen sind vor allem ju¨ngere Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Männer indes seien von Essstörungen kaum betroffen, sagt Martina Scheibel, die Leiterin der Klinik Wysshölzli im bernischen Herzogenbuchsee. Die Fachklinik fu¨r Frauen mit Abhängigkeitserkrankungen und Essstörungen ist fu¨r die Patientinnen oft die letzte Chance, sich von ihrer Krankheit zu befreien.

Reporter Hanspeter Bäni beobachtete im Wysshölzli den Alltag mit der Kamera – einen Alltag, der von strengen Regeln geprägt ist: Wer gegen die Hausordnung verstösst, riskiert den Ausschluss aus der Klinik.

Reporter vom 29.06.2011

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Posted on: 18th Februar 2011

Ein Film von Hanspeter Bäni„Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.“ Diese Zeilen verfasst André Rieder für seine eigene Todesanzeige. Der 56jährige ist seit Jahren psychisch krank und möchte deshalb mit Hilfe einer Sterbeorganisation aus dem Leben scheiden. Akribisch bereitet er sich auf den Tod vor. Seine Freunde, hin und hergerissen zwischen Verständnis und Verzweiflung, haben viele offene Fragen. Doch auch unter Psychiatern ist die Sterbehilfe umstritten. Der Film von Hanspeter Bäni zeichnet die Gratwanderung der Sterbehilfe in der modernen Gesellschaft auf. Ein bewegendes Dokument über einen Menschen, dem der Tod lieber ist, als ein Leben mit einer psychischen Krankheit.

DOK vom 17.02.2011
DOK vom 17.02.2011

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Bericht in der NZZ “Mit der Kamera in den Freitod”


» NZZ Online “Mit der Kamera in den Freitod”

Posted on: 11th November 2010

Menschen in der Krise

psyche_am_abgrundMargrit hat sich schon zwei Mal die Pulsadern aufgeschnitten. Sie überlebte nur, weil ihre Familie rechtzeitig bemerkt hatte, dass sie sich das Leben nehmen wollte. An Suizid denkt auch der junge Stefan, denn er schafft den Ausstieg aus der Drogensucht nicht. Mehrere Therapien hat er schon abgebrochen, wurde rückfällig. Nun haben die Behörden genug und weigern sich, ihn weiterhin finanziell zu unterstützen. Monika ist depressiv und alkoholsüchtig. Zudem hat die 62jährige Frau Probleme in der Ehe.

Monika, Stefan und Margrit sind drei von rund 50tausend Menschen, die jährlich in der Schweiz aufgrund einer Krise in eine psychiatrische Klinik müssen. Trotz dieser grossen Zahl ist der Aufenthalt in der Psychiatrie ein Tabu – viele schämen sich dafür, Psychiatriepatienten zu sein. Dabei leidet rund die Hälfte der Bevölkerung unseres Landes mindestens ein Mal im Leben an einer psychischen Störung. In den letzten Jahren haben die psychiatrischen Behandlungen in Kliniken um fast 10 Prozent zugenommen.

Hanspeter Bäni tauchte in den Alltag der psychiatrischen Klinik Königsfelden im Kanton Aargau ein und dokumentierte die Gespräche zwischen Therapeuten, Patienten und deren Angehörigen. Entstanden ist ein berührender Film über psychisch Kranke, die den Mut haben, über ihre Situation offen zu reden.

Reporter vom 10.11.2010

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Posted on: 4th November 2010

Die Geschichte einer abgewiesenen Asylbewerberin

Sie übernachtet mal hier, mal dort. Die Asylbewerberin Meggiy Pombolo hat keinen festen Wohnsitz mehr, seit ihr die Wohnung von einem Tag auf den anderen gekündigt wurde. Auch ihren Job als Serviceangestellte musste sie aufgeben. Nach elf Jahren der Hoffnung hat die Schweiz Meggiys Asylgesuch abgelehnt.

Müde vom langen Kampf entscheidet sich die zierliche Afrikanerin, in ihr Heimatland zurückzukehren. Sie will nicht wie eine Kriminelle in Handschellen in den Kongo ausgeschafft werden. Stattdessen nützt sie das Angebot des Bundesamts für Migration: In einem Business-Kurs lernt sie, wie man ein Ladenlokal führt. Die 36jährige will in ihrer Heimat Kinshasa eine Boutique eröffnen.

Hanspeter Bäni hat Meggiy Pombolo während rund eineinhalb Jahren mit der Kamera begleitet. Er dokumentiert ihr letztes halbes Jahr in der Schweiz und besucht sie ein Jahr später im Kongo. Was ist aus dem ehrgeizigen Plan der ehemaligen Asylbewerberin geworden? Eine berührende Reportage über eine kämpferische und stolze Frau, die sich so schnell nicht unterkriegen lässt.

Reporter vom 03.11.2010

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Posted on: 7th Oktober 2010

Brand in SirnachBrandermittler Ignaz Lenz wird stutzig: Im ausgebrannten Dachstock eines denkmalgeschützten Hauses, mitten in der Altstadt von Frauenfeld, entdeckt der Kriminalpolizist der Kantonspolizei Thurgau ein angesengtes Bett. Auf diesem liegen verbrannte Kleider, Schuhe und Haushaltgegenstände. Die weiteren Ermittlungen belegen eindeutig, dass jemand die Gegenstände absichtlich angezündet hat. Eine Knacknuss, die der Chef der Brandermittlung Ignaz Lenz und sein Team durch akribische Spurensuche lösen können.

Reporter Hanspeter Bäni hat die Brandermittler aus dem Kanton Thurgau, wo es fast täglich brennt und jedes fünfte Feuer vorsätzlich gelegt wird, während vier Monaten begleitet. Er war in allen Phasen der Ermittlungen dabei, sowohl auf dem Brandplatz als auch bei den einzelnen Befragungen und Einvernahmen. Herausgekommen ist ein Film, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt.

Reporter vom 6.10. 2010

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Posted on: 3rd Juni 2010

Angst vor Heckenschützen und zerstörte Existenz: Wie Auslandschweizer in Bangkok die wohl dramatischsten Momente ihres Lebens erleiden müssen.

Bernd Mechsner rennt um sein Leben. Heckenschützen haben das Feuer eröffnet und die Kugeln schlagen unweit des Schweizers ein. Kaum in seiner Wohnung angekommen, fotografiert Mechsner von seinem Fenster aus die Unruhen in Thailands Hauptstadt Bangkok. Als militante Demonstranten das gegenüberliegende Einkaufszentrum «Center World» anzünden, wird die Situation erneut gefährlich. Mechsner und seine Frau hoffen, dass die Flammen nicht auf sein Zuhause übergreifen. Das Einkaufszentrum brennt vollständig aus und ein Teil davon stürzt in sich zusammen. Im «Center World» befand sich auch die die Luxus-Boutique von Philip Baechtold. Dem Schweizer entsteht ein Schaden von rund 400 000 Franken.

Vor der Schweizer Botschaft stehen die Menschen Schlange. Hunderte von Visa-Anträgen sind unbearbeitet. Während der Unruhen musste die Botschaft aus Sicherheitsgründen geschlossen werden und Botschafterin Christine Schraner Burgener mitsamt ihrer Familie ins Hotel umziehen.

Reporter Hanspeter Bäni begleitet Auslandschweizer während und nach der Revolte in Bangkok und ist dabei, wenn sie die wohl dramatischsten Momente ihres Lebens durchstehen müssen.

Reporter vom 02.06.2010

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Posted on: 20th März 2010

Ein Mordfall liegt wie ein Schatten über dem Acherli-Hof der Familie Epp, der im Winter von keinem Sonnenstrahl erhellt wird. Die Ex-Frau des Bauern und Mutter der Kinder ist wegen Mordes angeklagt. Dazu kommen die Launen der Natur, die im Urner Maderanertal immer wieder Schäden anrichtet. Und als ob nicht genug der Probleme, stirbt auch noch ein Familienmitglied. Glück und Unglück. Hoffnung und Schicksalsschläge. Ein grosses Drama aus dem wirklichen Leben inmitten einer majestätischen Alpenwelt.

DOK vom 18.03.2010

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